ForschungsprojekteInstitut für Ökumenische Forschung Hermannstadt (IÖFH) Siebenbürgische Kirchengeschichte |
DoktorandenUnser Institut hat das Recht zur Erteilung eines staatlich anerkannten Doktortitels. Zur Aufnahme in diese fortgeschrittene Studienphase muss eine Prüfung abgelegt werden (die alten Sprachen, eine moderne Sprache und das Fach, in dem promoviert werden soll). Vor der Einreichung der Dissertation müssen zudem weitere vier schriftliche und vier mündliche Prüfungen abgelegt werden, die das Umfeld des Promotionsthemas abstecken und die Fähigkeit zur Abfassung wissenschaftlicher Arbeiten weiter einüben. Die Abschlussprüfung besteht dann nur noch aus einer Verteidigung der Dissertation. Zur Zeit arbeiten neun Doktoranden an ihren Projekten: Ciprian BÃLÃBAN: „Die Pneumatologie der kappadozischen Kirchenväter“ Ioan BRIE: „Christologie der vier Evangelien“ Silviu Aurel CURCÃ: „Die Politik nach der Lehre der Kirche“ Vasile Romulus GANEA: „Exegetisch-synchronische Studie zum Buch Esther – eine literarische Analyse“ Mihai HANDARIC: Neue Konzepte der alttestamentlichen Theologie im englischsprachigen Raum nach 1970“ Victor Vladimir NEAMTU: „Der Begriff der Liebe in den johanneischen Schriften“ Romeo POPA: „Das Zeit- und Ewigkeitsverständnis als theologisches Problem“ Ilie URSA: [Arbeitstitel:] Kirche und Säkularisierung – eine Studie anhand der Theologie Friedrich Gogartens Dusan VANKO: „Die Geschichte der evangelischen Slowaken in Rumänien“ |
Institut für ökumenische Forschung Hermannstadt (IÖFH)Das IÖFH hat seit November 2006 seine eigene Website: www.ecum.ro Dort finden Sie alle relevanten Informationen. Einige neuere Informationen finden Sie zudem in der Rubrik Aktuelles auf dieser Website. Das IÖFH wurde im Juni 2005 in Zusammenarbeit mit der orthodoxen theologischen Fakultät "Andrei Saguna" gegründet. Darin integriert ist die Ökumenische Forschungsgemeinschaft Sibiu/Hermannstadt-Tübingen (ÖFHT), die die Trägerinstitutionen des IÖFH zusammen mit der Evangelisch-theologischen Fakultät Tübingen gegründet haben. Die ökumenischen Dialoge der letzten Jahrzehnte zwischen der EKD und der rumänisch-orthodoxen Kirche haben bemerkenswerte Resultate gebracht. Sie eröffnen Spielräume der kirchlichen und theologischen Zusammenarbeit, die ausgenützt werden können. Hermannstadt mit seinen beiden Fakultäten bietet eine einmalige Chance zu diesem Gespräch zwischen der (deutschen) evangelischen und (rumänischen) orthodoxen Theologie.
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Societas BiblicaAnfang 2004 wurde von einer Initiativgruppe unter Leitung des Hermannstädter Neutestamentlers Prof. Dr. Hans Klein die Gründung einer Vereinigung in die Wege geleitet, die Bibelwissenschaftler aus ganz Rumänien und aus allen Konfessionen zusammenführen soll.
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Siebenbürgische KirchengeschichteSiebenbürgen mit seiner interkonfessionellen Geschichte ist ein überaus spannendes Feld der historischen Forschung. Seit dem 16. Jahrhundert leben hier mehrere Konfessionen nebeneinander: römisch-katholisch, reformiert, lutherisch, rumänisch-orthodox, unitarisch, griechisch-katholisch. Am Lehrstuhl für Kirchengeschichte wird darauf ein besonderes Gewicht gelegt - s. dazu im besonderen die Publikationen der emeritierten Professoren Hermann Pitters und Paul Philippi. Viele unerforschte Archive warten darauf, ausgewertet zu werden. Im neuen Friedrich-Teutsch-Haus in Hermannstadt sind jetzt Pfarrarchive der evangelischen Kirche aus ganz Siebenbürgen zentral zugänglich.
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